Kategorie-Archiv: Prüfkriterien

FAQ: Überprüft die PGM auch die Leistung und Standzeit von Bohrern?

Leistung und Standzeit der Bohrer sind keine PGM-Kritierien. So können die Anwender zwischen PGM-markierten, d. h. dübeltauglichen, Hammerbohrern und Schlagbohrern mit unterschiedlichen Qualitäts- und Preisniveaus auswählen.

Da leistungsfähige und qualitätsbewusste Bohrerhersteller in der Regel durch die PGM zertifiziert sind, kann man generell bei Bohrern mit PGM-Prüfmarke von einem höheren Qualitätsniveau ausgehen als bei nicht PGM-markierten Bohrern.

Prüfung von Mehrschneiden-Hammerbohrern

Sogenannte Mehrschneiden-Hammerbohrer (Mehrschneider) bestehen entweder aus einer Kombination mehrerer Hartmetall-Schneiden oder aus einem einzelnen Schneidkopf mit mehreren Schneidkanten und haben eine komplexere Geometrie als Standard-Bohrer mit einer Schneidplatte. Für diese Bohrer gibt es daher keine allgemein gültigen Toleranzvorgaben.

Mehrschneider müssen in Vergleichsversuchen nachweisen, dass sie für sichere Dübelverbindungen geeignet sind.

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Prüfung von Standard-Hammer- und Schlagbohrern

Standardbohrer – unabhängig davon, ob es sich um Hammerbohrer (SDSplus, SDSmax) oder Stein- bzw. Schlagbohrer (Zylinderschaft für Dreibacken-Bohrfutter) handelt – weisen nur eine zentrisch angeordnete Schneidplatte auf. Diese Bohrer werden nach den Vorgaben in einem Merkblatt des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) nach folgenden Kriterien geprüft:

  • Schneidplattendurchmesser
  • Schneidplattenhöhe
  • Exzentrizität der Schneidplatte
  • Rundlauf des Bohrers

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