Kategorie-Archiv: PGM-Prüfmarke

Markensatzung lt. Verordnung (EU) 2015/2424

„Unionsgewährleistungsmarken gewährleisten im Wesentlichen bestimmte Eigenschaften von Waren und Dienstleistungen.

Sie besagen, dass die Waren und Dienstleistungen unter einer Marke einen bestimmten Standard erfüllen, der in der Markensatzung festgelegt ist und unter der Verantwortung des Inhabers der Gewährleistungsmarke kontrolliert wird, unabhängig von der Identität des Unternehmens, das die jeweiligen Waren und Dienstleistungen herstellt bzw. erbringt und die Gewährleistungsmarke in der Praxis benutzt.“ (Quelle: EUIPO)

Hier finden Sie die entsprechende PGM-Markensatzung.

PGM-Razzien in China zeigen Wirkung

Aufgrund der bisherigen Razzien in China haben nach Informationen unserer Ermittler in China einige Firmen bereits die Produktion von Bohrern mit gefälschter PGM-Prüfmarke eingestellt. Wir bleiben aber weiter „am Ball“!

Verfolgung von Fälschungen der Prüfmarke in China

Seit 2009 wurden bei Razzien in chinesischen Fabriken über 56000 gefälschte Bohrer und Verpackungen beschlagnahmt. Die Razzien wurden von der chinesischen Behörde Administration for Industry and Commerce (AIC) im Auftrag der PGM durchgeführt. Die beschlagnahmten Bohrer wurden vernichtet und die Fälscher zu Geldstrafen verurteilt.

So konnte verhindert werden, dass diese Bohrer zur Herstellung von Dübelverbindungen verwendet wurden, was zu einem hohen Sicherheitsrisiko geführt hätte.

Kennzeichnung von PGM-Bohrern

Richtig gekennzeichnete HM-Hammerbohrer (z. B. SDSplus, SDSmax) und HM-Schlag- oder Drehbohrer sind wie folgt zu erkennen:

Prüfmarke mit Herstellernamen und/oder zweistelliger Buchstabenkombination oder Nummer
Mustermann bzw.  AB bzw.  72

Eine Kennzeichnung nur mit der Prüfmarke, ohne Herstellernamen oder Zahlen- bzw. Buchstabenkombination, ist nicht zulässig. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Bohrer richtig gekennzeichnet ist, wenden Sie sich bitte an pgm@pgm-online.org.