Kategorie-Archiv: Aufgaben der PGM

Aufgaben der Prüfgemeinschaft Mauerbohrer

Die Tragfähigkeit und Zuverlässigkeit von Dübelverankerungen hängt nicht zuletzt von der Geometrie des Bohrlochs ab. Moderne Dübel können ihre Höchstleistung nur in entsprechend exakten Bohrlöchern entfalten.

Deshalb werden in Europäisch Technischen Bewertungen bzw. Zulassungen (European Technical Assessment / Approval = ETA) des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) und anderer Europäischer Mitglieder der EOTA für bauamtliche Zulassungen von Dübeln hohe Anforderungen an die zu verwendenden Mauerbohrer gestellt. Diese Anforderungen sind in einem Merkblatt des DIBt beschrieben. Ein entsprechender Technical Report der EOTA ist in Vorbereitung.

Als Nachweis der Tauglichkeit der Bohrer wird die Prüfmarke der Prüfgemeinschaft Mauerbohrer (PGM®) anerkannt. Diese Prüfmarke wird nur an Bohrerhersteller unter folgenden Voraussetzungen verliehen:

  • Fertigung der Bohrer nach dem Stand der Technik und unter Anwendung eines Qualitätssicherungssystems
  • jährliche Stichprobenprüfungen der gefertigten Bohrer nach einheitlichen Vorgaben durch unabhängige Prüfinstitute
  • Einhaltung strenger Sozial- und Umweltstandards.

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Prüfung von Standard-Hammer- und Schlagbohrern

Standardbohrer – unabhängig davon, ob es sich um Hammerbohrer (SDSplus, SDSmax) oder Stein- bzw. Schlagbohrer (Zylinderschaft für Dreibacken-Bohrfutter) handelt – weisen nur eine zentrisch angeordnete Schneidplatte auf. Diese Bohrer werden nach den Vorgaben in einem Merkblatt des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) nach folgenden Kriterien geprüft:

  • Schneidplattendurchmesser
  • Schneidplattenhöhe
  • Exzentrizität der Schneidplatte
  • Rundlauf des Bohrers

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